Soft Skills am Prüfstand: Wie du mehr über dich erfährst

iswipe hat im Gespräch mit PersonalistInnen herausgefunden, dass „Soft Skills“ der relevante Entscheidungsfaktor sind, welcher Kandidat den Job bekommt. Doch was genau sind diese Soft Skills?

Soft Skills oder „weiche Fähigkeiten“ sind persönliche Fähigkeiten, Eigenschaften und Einstellungen, die dich als Person ausmachen. Daher sind sie auch unabhängig von deinen fachlichen Fähigkeiten zu betrachten. Bei den Soft Skills gibt es kein Gut oder Schlecht, sondern Ausprägungen in unterschiedliche Richtungen. Soft Skills bringen im richtigen Beruf den relevanten, jedoch nicht sichtbaren Vorteil, um den Beruf gut und gerne ausüben zu können.

Deine fachlichen Kompetenzen und nachweisbaren Qualifikationen zeigen sich anhand deiner Hard Skills. Dazu zählen etwa der Abschluss einer Ausbildung, Sprachkenntnisse und gewisse Berufserfahrungen. Hard Skills sind wesentlich leichter nachweisbar als Soft Skills, weil sie auf einen Blick ersichtlich sind.

Die meisten Soft Skills basieren auf persönlichen Eindrücken und Erfahrungen aus dem Alltag. Diese Fähigkeiten kommen erst zum Vorschein, wenn man eine Person eine gewisse Zeit lang kennt. Aber auch die iswipe Stärken- und Potenzialanalyse, sowie der Charaktertest zeigen dir als Ergebnis deine Soft Skills.

iswipe Stärken- und Potenzialanalyse

In der Stärken- und Potenzialanalyse sind die wichtigsten Soft Skills die inneren Antriebskräfte, das Sozialverhalten, sowie der Arbeitsstil.

Die inneren Antriebskräfte beziehen sich auf den eigenen Charakter, wie man als Person tickt und wie motiviert man ist.

Das Sozialverhalten beschreibt die Zusammenarbeit miteinander und wie man dabei wahrgenommen wird.

Der Arbeitsstil hingegen sagt etwa aus, wie lösungsorientiert du arbeitest. Er beschreibt die Anwendung von verschiedenen Methoden sowie Techniken bei der Vorgehensweise an eine Aufgabenstellung. Zudem bildet er die Basis für den Aufbau deiner fachlichen Fähigkeiten.

Innere Antriebskräfte

  • Erfolgsdrang: Diese Ausprägung zeigt, wie du deinen Berufsalltag meisterst. Sie beschreibt, auf welche Art du deine Ziele, etwa rational planend oder wettbewerbsorientiert, verfolgst. Als rational planender Mensch bevorzugt man einen klar definierten Arbeitsbereich und zumeist ein stabiles, sicheres Umfeld. Menschen mit einer wettbewerbsorientierten Haltung brauchen hingegen die Herausforderung.
  • Selbstbehauptung: Die Selbstbehauptung beschreibt, wie du dich in einem Team verhältst. Manche verhalten sich eher ruhig und zurückhaltend, andere wiederum haben eine dominante, selbstsichere Haltung. Zurückhaltende Menschen sind eher ruhige und passive Zeitgenossen. Dominante, selbstsichere Menschen ist ihre Unabhängigkeit wichtig.
  • Dynamik: Die Dynamik beschreibt die Leistungsorientierung und wie gut man mit seinen persönlichen Ressourcen haushalten kann. Die einen bevorzugen hier eine planende und strukturierte Vorgehensweise, die anderen starten von Anfang an voll durch und orientieren sich an den eigenen Bestleistungen.

Sozialverhalten

  • Emotionale Stabilität: Die emotionale Stabilität beschreibt deine emotionale Intelligenz im Alltag und für Mitmenschen. Viele sind hier entweder emotional und feinfühlig mit einem Gespür für ihre Mitmenschen oder eher distanziert und kritisch.
  • Vertrauen: Es sagt aus, wie sehr du anderen vertraust oder ob du eher ein kritischer Geist bist. Menschen können Dinge unterschiedlich betrachten, jedoch hat jeder eine natürliche Grundhaltung. Du kannst also mit einem skeptischen und kritischen Blick durchs Leben gehen oder den Menschen gegenüber sehr tolerant sein und hast ein gewisses Grundvertrauen.
  • Kontaktbedürfnis: Das Kontaktbedürfnis beschreibt den Grad der Kontaktorientierung bzw. wie zurückhaltend oder gesellig man ist. Zurückhaltende Menschen hinterfragen gerne Dinge und sind kritischer als Menschen, die sehr gesellig und kommunikativ sind und viele Bekannte haben.

Arbeitsstil

  • Detailorientierung: Bei der Detailorientierung geht es darum, welche Tasks bevorzugt wie erledigt werden. Die meisten Menschen bevorzugen einen Gesamtüberblick über alle Tätigkeiten oder gehen gerne ins Detail.
  • Absicherung: Damit ist gemeint, auf welche Art Entscheidungen getroffen werden. Als risikofreudiger Mensch agierst du eher impulsiv. Wenn du die Vorsicht liebst, wägst du die Risiken genau ab und handelst auch dementsprechend.
  • Erkenntnisdrang: Der Erkenntnisdrang ist das Streben nach neuen Ideen und Entwicklungen. Es gibt mehrere Arten, wie wir denken können. Zwei Grundhaltungen sind das sachliche und konkrete Denken, sowie das hinterfragende, kreative, ideenreiche Denken.

Bei der iswipe Stärken- und Potenzialanalyse stellst du deine Soft Skills unter Beweis. Du wählst immer 2 Antwortmöglichkeiten aus. Dabei ist das, was am besten und am schlechtesten zu dir passt, von Bedeutung. Im Hintergrund werden deine Antworten abgeglichen, sodass dein Profil mit passenden Jobangeboten gematcht werden kann.

iswipe Charaktertest

Beim Charaktertest nach C.G. Jung analysieren wir, welchen Charakter und welche Charaktergrundzüge du besitzt. Zusätzlich ist auch die Riemann-Thomann-Analyse integriert. Hier werden die vier Ausprägungen rationale Orientierung, Beziehungsorientierung, Ordnungsorientierung und Risikoorientierung analysiert und ausgewertet.

Soft Skills trainieren

Viele Soft Skills eignen wir uns in unseren jungen Jahren an. Dennoch kann man Soft Skills auch als Erwachsener trainieren. Dabei helfen oft Weiterbildungen, persönliche Coachings, aber auch Lebens- & Berufserfahrungen, die deine Soft Skills unterbewusst weiterentwickeln.

Soft Skills auch im Alltag zu trainieren, nimmt viel Zeit in Anspruch. Ähnlich wie bei Verhaltensweisen braucht es einige Zeit, um sich diese anzueignen. Daher raten wir zu folgenden Maßnahmen:

Potenziale stärken

Wenn du dich noch nicht mit deinen Potenzialen beschäftigt hast, ist jetzt die beste Zeit dafür. Überlege dir, in welchen Situationen dein Charakter besonders gut zum Vorschein kommt und in welchen Situationen du dich weniger wohlfühlst. Hier unterstützt dich das Ergebnis der iswipe Stärken- und Potenzialanalyse als Ausgangslage.

Ziel festlegen

Richte den Blick in deine Zukunft. Frage dich, welche Kompetenzen du zunächst üben möchtest. Erst mit einem klaren Ziel lassen sich etwa Soft Skills für eine potenziell bevorstehenden Beförderung erkennen.

Training

Soft Skills zu trainieren ist wohl der wichtigste Teil des gesamten Prozesses. Sie lassen sich wunderbar bei einem Kaffee oder einem Event üben. Je fortgeschrittener man im Training ist, desto mehr Erfahrungen sammelt man. Soft Skills zu trainieren ist ein lebenslanger Lernprozess. Davon profitierst du nicht nur beruflich, sondern auch im Alltag.

Fazit

Im beruflichen Alltag geht es häufig darum, Hard Skills, also erlerntes Wissen, mit deinen persönlichen Soft Skills zu verknüpfen. Schließlich sind deine Soft Skills ausschlaggebend, wie du dich im Team und in der Arbeit verhältst. Vor allem, wenn du eine höhere Position anstrebst, werden den Soft Skills eine große Bedeutung zugeschrieben. Aber auch in Assistenzpositionen und im mittleren Management spielen Soft Skills eine immer größere Rolle. Schlussendlich entscheiden Soft Skills darüber, ob jemand den Job bekommt oder nicht. Bei zwei BewerberInnen mit denselben Qualifikationen, wie Hochschulabschluss und positiv beurteilten Dienstzeugnissen ist es am Ende ausschlaggebend, wer anhand der Soft Skills am besten ins Team passt.

Willst du deine Soft Skills unter Beweis stellen?

Dann registriere dich auf iswipe und mach die iswipe Charakter-, Stärken- und Potenzialanalyse! Du bekommst eine sehr detaillierte Auswertung über deine Stärken, Ausprägungen und deinen Charaktertyp.

Zusätzlich berücksichtigt der iswipe Matching-Algorithmus deine Soft Skills im Job-Matching und unterstützt dabei, für dich passende Jobs zu finden, die auch zu deinen Soft Skills passen.

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