Aufs Vorstellungsgespräch richtig vorbereiten:
So geht´s richtig

Glückwunsch, dein Profil hat überzeugt. Über iswipe kommt es zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch. Grund genug, um sich ordentlich vorzubereiten und sich die gängigsten Fragen aus Vorstellungsgesprächen anzuschauen. Wie heißt es so schön? Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch ist die halbe Miete. Daher haben wir für dich einige Tipps und die häufigsten Fragen, die in Vorstellungsgesprächen gestellt werden, zusammengestellt:

  1. Informiere dich über das Unternehmen vorab online

Wenn du Informationen über deinen Wunscharbeitgeber einholst, kannst du ihn leichter überzeugen. Durch eine gründliche Online-Recherche weißt du genau was er braucht. Folgende Informationen empfehlen wir dir zu recherchieren:

–   Firmengröße

–   Firmenstandorte

–   Informationen über das Produkt oder die Dienstleistung

–   Erfolg des Unternehmens

–   Image bzw. Außenwirkung des Unternehmens

All diese Informationen sind zumeist auf der Firmenwebsite selbst zu findet. Zudem schadet es auch nicht, eine Google-Suche über das Unternehmen durchzuführen.

  1. Kenne deine eigenen Bewerbungsunterlagen

Die Basis für jedes Bewerbungsgespräch bilden deine berufliche Laufbahn, deine Stärken und Potenziale, sowie deine beruflichen Wunschvorstellungen. Schau dir daher vor dem Gespräch noch einmal dein iswipe Profil durch. So kannst du die eine oder andere Frage vorausahnen.

  1. Auf Standardfragen vorbereiten

Die Person, mit der du das Bewerbungsgespräch führst, möchte natürlich gerne mehr über dich erfahren.

Stelle dich auf folgende Standardfragen ein und überlege dir treffende Antworten:

–   Was kannst du über dich erzählen? Diese Frage wird häufig als Einstiegsfrage bei einem Vorstellungsgespräch verwendet. Sie hat vor allem den Nutzen, dir die anfängliche Nervosität zu nehmen. Beziehe dich hier allerdings nur auf Dinge, welche deine bisherige Arbeit betreffen. Erzähle zunächst etwas über dich und deine Persönlichkeit, deine Fähigkeiten und warum du für diesen Job geeignet bist. Erwähne am Ende deiner Antwort auch deine Ziele in Hinblick auf die Position, für die du dich beworben hast.

–   Was sind deine Stärken? Ein Personaler zielt dabei auf deine Selbsteinschätzung ab. Achte daher darauf, dass deine Antwort möglichst authentisch und natürlich bleibt. Erwähne am besten die Stärken, die auf die Jobausschreibung zutreffen und halte dich dabei auch an die Anforderungen des Unternehmens.

–   Was sind deine Schwächen? Diese Frage überprüft, wie ehrlich du bist. Nutze diese Frage, um Schwächen anzugeben, die sich auch als Stärken bemerkbar machen könnten. Gute Beispiele dafür sind in etwa Perfektionismus, außergewöhnlich hohe Strukturiertheit, es allen recht machen wollen…

–   Was weißt du über das Unternehmen? Mit dieser Frage möchte der Interviewer herausfinden, ob du dich nicht nur für irgendeine Stelle interessierst, sondern ob du auch Interesse am Unternehmen hast. Du kannst bei deiner Antwort ruhig sagen, dass du auch über das Unternehmen recherchiert hast.

–   Warum willst du in diesem Unternehmen arbeiten? Bei dieser Frage möchte dein Gegenüber abschätzen, wie ernst du es mit deiner Bewerbung meinst. Informiere dich daher am besten vorab über das Unternehmen, die Philosophie, Arbeitsschwerpunkte, wichtige Gedanken und verbinde diese mit deinen fachlichen Fähigkeiten.

–   Warum bist du für diesen Job geeignet? Diese Frage zielt auf deine Persönlichkeit und infolgedessen auf deine Qualifikation für den Job ab. Nutze also die Chance und präsentiere dich selbst. Das Hauptaugenmerk sollte dabei auf deinen Soft Skills für den Job liegen und welche Erfahrungen du bereits mitbringst. Die iswipe Stärken und Potenzialanalyse hilft dir dabei, passende Argumente bereit zu halten.

–   Wo siehst du dich in fünf Jahren? Mit dieser Frage möchte dein Interviewpartner herausfinden, welche beruflichen Ziele du hast und wie viel Ehrgeiz für die Erreichung deiner beruflichen Ziele in dir steckt. Möglicherweise will der Arbeitgeber auch erfahren, ob du vorhast, langfristig beim Unternehmen zu bleiben, oder ob du die Stelle nur als vorübergehende Lösung betrachtest.

–   Warum sollen wir uns für dich entscheiden? Diese Frage zählt zu den sogenannten Stressfragen, bei denen man deine Schlagfertigkeit testen möchte. Ein guter Konter wäre, wenn du die Gegenfrage stellst, nämlich warum du dich für das Unternehmen entscheiden solltest.

–   Wie viel willst du verdienen? Recherchiere am besten im Vorhinein wie hoch das branchenübliche Durchschnittsgehalt ist und gib anhand dieser Recherche einen marktadäquaten Vorschlag ab. In der Regel gibt es eine kleine Verhandlungsbasis. Wir raten jedoch davon ab, zu hoch zu pokern und ein zu hohes Gehalt zu nennen. In den meisten Fällen bietet das Unternehmen viele Benefits und Gehaltsbestandteile, die auch einen Mehrwert für dich bieten. In Summe soll das Gesamtpaket stimmen, das Gehalt ist nur ein Bruchteil davon.

–   Hast du noch Fragen? Ja! Stelle am Ende des Vorstellungsgesprächs immer Fragen. So zeigst du dein großes Interesse für das Unternehmen. Egal ob es über neue Projekte, der IT-Infrastruktur oder dem Firmenfuhrpark geht, es gibt immer lockere Fragen für ein entspanntes Gesprächsende.

 

  1. Der Aufbau eines Bewerbungsgesprächs

Du hast dich bestimmt schon einmal gefragt wie ein klassisches Bewerbungsgespräch abläuft. In der Regel sind die ersten paar Minuten für Smalltalk und die gegenseitige Vorstellung vorgesehen. Danach erfolgt die Kennenlernphase, in der sich der potenzielle Arbeitgeber vorstellt und auf die Position eingegangen wird. Anschließend erfolgt dein Part, bei dem du dich präsentierst. Danach erfolgt ein Gespräch, in dem Informationen ausgetauscht werden und beide Seiten Fragen stellen. In der Abschlussphase werden weitere Schritte besprochen, möglicherweise weitere Termine vereinbart und das Gespräch beendet.

  1. Notizen machen

Notizen verschaffen den Eindruck, dass du dich auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet und großes Interesse an der Stelle hast. Zusätzlich kannst du dir im Gespräch selbst Notizen machen, um nachher nochmals auf eine Aussage eingehen zu können. Du kannst deine Notizen auch dazu nutzen, um Rückfragen vorzubereiten.

  1. Kleider machen Leute

Abseits des Gesprächs gehört auch ein passendes Outfit dazu. Kleide dich am besten entsprechend der Branche und der Philosophie im Unternehmen. Wenn du keine Informationen diesbezüglich findest, kannst du dich ruhig etwas förmlicher kleiden. Am wichtigsten ist jedoch, dass du dich in deiner Kleidung wohl fühlst und du dich selbst bestmöglich präsentieren kannst.

  1. Der letzte Eindruck zählt

Wie das Vorstellungsgespräch beendet wird, hat großen Einfluss auf den letzten Eindruck. Optimalerweise bedankst du dich nochmals für die Einladung, das Gespräch selbst und die lockere Atmosphäre. Am besten sprichst du dein Gegenüber nochmals persönlich mit Namen an.

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